ESTRALA
Prävention · Ernährung

Verarbeitetes und rotes Fleisch — was die Daten der WHO wirklich sagen

Die Schlagzeilen schrien, „Speck sei wie eine Zigarette“. Das ist eine Vereinfachung. Wir erklären in Ruhe, was die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) wirklich festgestellt hat.

7 Min. Lesezeit Auf Grundlage des Berichts der IARC/WHO

Im Jahr 2015 veröffentlichte die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), die der Weltgesundheitsorganisation (WHO) angegliedert ist, eine Bewertung zum Fleischkonsum. Die Schlussfolgerungen gingen um die Welt — leider zumeist in stark verzerrter Form. Es lohnt sich zu erfahren, was wirklich geschrieben wurde.

Zwei unterschiedliche Urteile

Die IARC bewertete zwei Kategorien getrennt:

Das häufigste Missverständnis

Die IARC-Gruppen sagen etwas über die Stärke der Belegeaus, dass etwas Krebs verursacht — und nicht über das Ausmaß des Risikos. Dass verarbeitetes Fleisch und Tabakrauch in derselben „Gruppe 1“ stehen, bedeutet nicht, dass sie gleich gefährlich sind. Es bedeutet nur, dass in beiden Fällen die Belege für einen Zusammenhang mit Krebs stark sind.

Von welcher Größenordnung des Risikos sprechen wir

Nach den von der IARC angeführten Daten war jeder Verzehr von 50 g verarbeitetem Fleisch täglich mit einem Anstieg des relativen Darmkrebsrisikos um etwa 18 % verbunden. Das klingt viel — doch es handelt sich um einen relativenAnstieg, berechnet ausgehend von einem verhältnismäßig geringen Ausgangsrisiko. In absoluten Zahlen ist der Unterschied für die einzelne Person mäßig. Anders verhält es sich jedoch auf der Ebene ganzer Bevölkerungen: Dort schlägt sich selbst ein geringer Risikoanstieg in realen Erkrankungszahlen nieder.

Warum verarbeitetes Fleisch schlechter abschneidet

Forscher weisen auf mehrere wahrscheinliche Mechanismen hin: Verbindungen, die beim Pökeln und Räuchern entstehen (z. B. N‑Nitroso-Verbindungen), ein hoher Salzgehalt sowie Substanzen, die bei hoher Verarbeitungstemperatur gebildet werden. Das erklärt, warum stark verarbeitete Erzeugnisse mehr Besorgnis erregen als frisches, kurz gegartes Fleisch.

Ernährungsbezogene Prävention bedeutet keine Verbote, sondern Verhältnisse. Es geht nicht darum, niemals eine Wurst zu essen — es geht darum, dass die tägliche Ernährung nicht auf Produkten der höchsten Risikogruppe beruht.

Was man damit tun sollte — ohne Panik

Die Schlussfolgerung der Gesundheitsinstitutionen ist maßvoll und praktisch:

Welchen Platz gesunde Fette dabei einnehmen

Eine Ernährung mit präventivem Profil bedeutet nicht nur „was man meiden sollte“, sondern auch „was man hinzufügen sollte“. Omega‑3-Fettsäuren — aus Fisch und aus pflanzlichen Quellen (ALA) — sind eines der Elemente, die sich gut in eine solche Ernährungsweise einfügen. Eine pflanzliche ALA-Quelle ist bisweilen eine bequeme Ergänzung für Menschen, die Fleisch einschränken, aber nicht immer zu Fisch greifen.

Das Wichtigste in Kürze

Der Artikel ist edukativer Natur und ersetzt weder den Rat eines Arztes noch eines Ernährungsberaters. ESTRALA Pure ALA ist ein Nahrungsergänzungsmittel und dient nicht der Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten im medizinischen Sinne.

Gestalten Sie Ihre Ernährung im Hinblick auf Prävention?

Fügen Sie ihr pflanzliches Omega‑3 hinzu. ESTRALA Pure ALA ist eine bequeme, tägliche Quelle für Alpha‑Linolensäure.

Code: ESTRALA — −10%

Quellen und weiterführende Literatur

  1. IARC / WHO. IARC Monographs evaluate consumption of red meat and processed meat. Pressemitteilung Nr. 240 (2015).
  2. Bouvard V. u. a. Carcinogenicity of consumption of red and processed meat. The Lancet Oncology (2015).
  3. World Cancer Research Fund / AICR. Empfehlungen zu rotem und verarbeitetem Fleisch.
Zurück zu allen Artikeln